Hillegossen Open: Masters-Finalisten gesucht

Bielefeld (WB/hsz). Heute startet mit den 6. Hillegossen Open das letzte Turnier der diesjährigen dritten Bielefeld Masters Series. Zum siebten und letzten Mal geht es um Punkte für die Masters Rangliste. Acht Spieler dürfen am 12./13. September beim großen Finalturnier um ein Preisgeld von 1.000 Euro kämpfen. Kein Wunder also, dass die Hillegossen Open auch in diesem Jahr wieder top besetzt sind.
„So stark war unser Feld noch nie“, sagt ein begeisterter TuS-Vorsitzender Tobias Wengert. Recht hat er: Sechs der acht gesetzten Spieler im A-Feld gehören entweder der Leistungsklasse eins oder zwei an. An eins gesetzt ist Nikolaj Ptasinski (BTTC), an zwei folgt Christian Röhr (BW Halle), der am Sonntag zum dritten Mal den Siegerpokal mit nach Hause nehmen will. An drei folgt mit Jonas Rose (SV Arminia Gütersloh) der derzeit führende in der Masters Rangliste. Daneben sind fast alle Spieler, die sich noch für das Masters Endturnier qualifizieren können, gemeldet. Qualität ist also garantiert. „Hillegossen Open: Masters-Finalisten gesucht“ weiterlesen

Mehr Spannung, mehr Emotion: erstmals größere Startfelder!

(pho) Bei der 6. Auflage des Tennisturniers beim TuS Einigkeit Hillegossen wird es zum ersten Mal größere Startfelder geben. Wie die Verantwortlichen bekannt gaben, habe man sich zu diesem Schritt aufgrund des stark gewachsenen Interesses bei Spielern und Zuschauern entschieden. Ab diesem Jahr können dadurch 52 Spieler bei den Hillegossen Open um den Titel kämpfen. „Das ist für uns ein wichtiger Schritt. Wir sind erneut Austragungsort der Bielefeld Masters Series und das Interesse an den Hillegossen Open ist in den letzten 6 Jahren deutlich gestiegen.“, begründete Sportwart Timm Kanig die Erweiterung Turnierbaums. Das Turnier begeistert seit 2010 die Spieler und auch die Zuschauer aus der Umgebung und habe sich seither gut entwickelt. „Dass wir den Nerv der Tennisfans treffen, können wir jedes Jahr aufs Neue beobachten. Daher wollen wir 2015 noch mehr Spannung und mehr Emotion für die Zuschauer schaffen.“, erläuterte Falk Grünewälder, ebenfalls Sportwart, den neu eingeschlagenen Weg. Die Hillegossen Open finden in diesem Jahr vom 26. bis 30. August statt und sind die letzte Station der Bielefeld Masters Series, sodass die Veranstalter mit ambitionierten Matches rechnen – schließlich geht es um 1.000,- Preisgeld. Weitere Informationen zum Turnier gibt es im Internet zu finden: www.hillegossen-open.de

Sorge verhindert Karasu-Doppelsieg

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Jannik Sorge gewinnt die Heeper Open 2015 und sammelt kräftig Punkte für die Masters Series.

Von Heiko Scholz

Bielefeld (WB/hsz). Die vierten Heeper Open hätten zu einem Familienfest für die Tennis-Brüder Giray und Tugay Karasu (beide Tennispark) werden können. Während sich Tugay im B-Feld die Krone aufsetzte, musste sich Giray mit Platz zwei in der A-Konkurrenz begnügen. Jannik Sorge (SV Arminia Gütersloh) war zu stark und siegte 7:5, 6:4.

Sowohl Sorge als auch Karasu bereiteten ihre Punkte sorgfältig vor und versuchten den Gegner weit hinter der Grundlinie festzunageln. Am Ende war es wohl Sorges Athletik, die am Sonntag den Unterschied zu seinen Gunsten ausmachte. Der Gütersloher kratzte Ball um Ball von der Linie und wusste prompt zu kontern. Die Break-Führung zum 3:1 im zweiten Satz war vorentscheidend. Sorge ließ bei eigenem Aufschlag nichts mehr anbrennen.

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Stüwe gewinnt Senne Cup

Niko Stüwe (3.v.l.) hatte im Finale beim Senne Cup noch mehr Energie als Jorma Klebe (2.v.l.). Die Organisatoren um Jasper Schultze (li) und Carsten Hentschel verdienten sich für den reibungslosen Ablauf Respektpunkte bei den Spielern.
Niko Stüwe (3.v.l.) hatte im Finale beim Senne Cup noch mehr Energie als Jorma Klebe (2.v.l.). Die Organisatoren um Jasper Schultze (li) und Carsten Hentschel verdienten sich für den reibungslosen Ablauf Respektpunkte bei den Spielern.

Von Heiko Scholz

Bielefeld (WB/hsz). Niko Stüwe (Tennispark) hat den Senne Cup gewonnen. Beim fünften Tennis-Turnier der diesjährigen Bielefeld-Masters-Series setzte sich Stüwe mit 7:5, 6:0 gegen den Überraschungsfinalisten Jorma Klebe (TuRa Elsen) durch.

Stüwes größte Hürde war das Halbfinale gegen Hendrik Eckensberger (TC SuS). Nach 5:7 im ersten Satz und einem 1:4-Rückstand konnte der Youngster die Partie noch drehen – 7:5 im zweiten Satz und 10:5 im Champions Tiebreak. „Ich habe mein Spiel umgestellt und weniger riskiert. Beim 1:4 habe ich selbst nicht mehr mit einem Sieg gerechnet, konnte dadurch aber frei aufspielen. Toll, dass es noch geklappt hat“, freute sich der Senne Cup–Sieger nach dem Halbfinale.

Sein Finalgegner Klebe ging ohne Kräftereserven ins Endspiel. „Die Spiele bis zum Finale haben wahnsinnig viel Energie gekostet. Ich bin eigentlich schon K.O.“ Der Paderborner musste zuvor bereits zweimal durch den Champions Tiebreak gehen. Schon sein Erstrundenmatch gegen Amir Abdou (Tennispark) dauerte drei Stunden. Auch das Halbfinale  gegen Marko Kozina (TuS Eintracht) hatte Überlänge. So lag es wohl auch an den fehlenden Reserven, dass der zweite Durchgang im Finale mit 0:6 deutlich verloren ging. Anders als in den Partien zuvor versuchte Klebe, den Druck seines Kontrahenten zu erwidern. Stüwe aber fand nach Problemen in Durchgang eins die Präzision zurück, während Klebe nichts mehr gelingen wollte.

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